Sonntag, 28. Juni 2015

Super chic: Lunchboxen für hungrige Schulkinder

Und weil´s grad so schön rein passt in mein Thema hungriges Schulkind kommen nun ein paar Ideen, was man nettes und gesundes in die Brotzeitdose der Schulkinder packen kann.

Ich habe ja 2 Kinder. Beide essen unterschiedlich viel während der Pause. Und haben auch sehr unterschiedliche Geschmäcker. Deswegen kann ich nicht einfach 2 Brote machen und jedem eins einpacken. Leider.

Der Wusi isst nix gesundes gerne. Generell hat er auch eher wenig Zeit bis gar keine Zeit in der Pause um was zu essen, denn er muss ja toben und spielen und so. Meistens kommt die Brotzeitdose unangerührt wieder heim. Aber da es auch Tage gibt, an denen er fast in der Schule verhungert, muss ich ihm ja immer was mitgeben.
Meistens bekommt er ein Pausenbrot mit, das mit Champignon-Wurst belegt ist. Da wir ja den Fleisch-Konsum reduzieren wollen, tausche ich die Wurst oft auch gegen fleischlose Wurst aus. In jedem Supermarkt gibt es ja mittlerweile eine fleischlose Wurst. Die schmecken ganz gut.
Hin und wieder isst er auch Käse auf dem Brot. Aber Wurst ist ihm doch lieber.
Dazu gibt es ein paar Stückchen von der Paprika, Gurke, Karotte oder vom Apfel.
Sensationell, ich weiß.

Bei meiner Tochter kann ich mich Brotzeit-mäßig richtig austoben. Sie isst viel mehr, und sie freut sich auch immer, wenn es mal was neues gibt.
Klar bekommt sie auch hin und wieder dieselbe Brotzeit mit wie der Wusi, aber oft probieren wir auch was anderes aus.
Sehr gerne nimmt sie Joghurt mit Müsli mit in die Schule. Sie hat sich extra einen Becher von Rosti Mepal gekauft, in den man unten den Joghurt füllen kann und in ein kleines Döschen im Deckel das Müsli. Duobecher Take a break, heißt er. Man mischt erst kurz vor dem Verzehr Joghurt und Müsli zusammen, so bleibt es knusprig. Als Joghurt nehmen wir oft einen Soja-Vanillejoghurt. Dazu ein Schokomüsli. Da sind meistens so kleine Schokokissen drin, die aufweichen würden, wenn sie den ganzen Morgen über schon im Joghurt wären. Oder wie unten auf dem Bild Banane, Blaubeeren und gepufftes Amaranth.
Ihre Freundinnen kaufen sich manchmal ein Müsli-to-go im Supermarkt, in das man nur noch etwas Milch gießen muss. Tolle Idee, aber was ist mit dem Müll? Linella findet es auch verschwenderisch, jedes Mal eine Müllpackung zu kaufen, deswegen hat sie einer ihrer Freundinnen, die sich oft das Müsli kauft, zum Geburtstag so einen Müslibecher von Rosti Mepal geschenkt. Die hat sich riesig über das Geschenk gefreut und nimmt seit dem ständig Müsli und Joghurt mit in die Schule. Die Mädels tauschen dann Rezepte aus, letztens kam Lineal heim und meinte, sie müsse mal Mini-Marshmellows mit Porridge ausprobieren.


Da mein Wusi nach den Sommerferien in eine neue Schule kommt, hat er einen neuen Schulrucksack bekommen, für den er dringend die passende Brotzeitdose und Trinkflasche brauchte. Netterweise hat uns Rosti Mepal ein kleines Paket geschickt, das ich euch hier gerne vorstellen möchte.

Lina hat sich die Lunchbox Ellipse ausgesucht, die hat einen Zwischendeckel, sodaß man z.B. das dazu passende Besteck und eine Scheibe Brot vom restlichen Essen trennen kann. Auf der Webseite gibt es ein Produktvideo, da wird die Box dann in eine silberne Handtasche getan, Mann, ist die Tasche toll...!
Die Lunchbox ist sogar Mikrowellengeeignet.



Meistens lege ich Linella aber dennoch nur eine kalte Brotzeit rein, in der Schule gibt es auch gar keine Mikrowelle, in der sie sich etwas warm machen könnte. Blöd eigentlich, oder? Dabei wäre das sooo praktisch, einfach 1-2 Mikrowellen in der Mensa aufstellen. Das Mensaessen in ihrer Schule ist wirklich sehr gut und lecker, aber die vegetarischen Gerichte sind meist nicht ihr Fall, sodaß sie sich öfters ein eigenes Mittagessen mitnehmen muss. Als sie noch Fleisch gegessen hat, war das natürlich einfacher….

Jedenfalls sieht ihre Brotzeit so aus:






Die Brotzeitdose der Kinder heißt übrigens Take a break.

Dazu haben die Kinder noch neue Trinkflaschen bekommen. 
Trinkflaschen sind ja eine Wissenschaft für sich! Ich möchte ihnen Wasser mitgeben, aber nicht in gekauften PET Flaschen, das wird auf Dauer zu teuer und ist ja auch eine riesige Umweltbelastung.

Im Rosti Mepal Shop habe ich nun also die Trinkflasche JustWater gefunden. Die kann man prima sauber machen und leicht nachfüllen. Und sie ist dicht. Das sind ja leider die wenigsten. Auch wenn´s immer drauf steht….BPA-frei ist sie obendrein!


So chic ausgestattet und bestens gefüllt gehen meine Kinder also in die Schule. Zwar beneiden sie manchmal die Kinder, die einen Euro mitbekommen, um sich eine Semmel zu kaufen, oder eine Flasche Limo dabei haben, aber das ist mir egal. Manchmal darf Linella sich auch in der Schule mal was kaufen, oder wenn ihr ihr Pausenbrot nicht reicht, hat sie ein bisschen Notgeld dabei.

Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von Rosti Mepal. Die Produkte, die in Holland produziert werden, findet ihr hier.

Viele Grüße,

Martina

Freitag, 26. Juni 2015

Hollersirup - selbstgemachter Holunderblütensirup

Heute habe ich es endlich geschafft, den Post hier mit Fotos zu versehen.

Vor einiger Zeit kam meine Nachbarin zu mir ins Café und erzählte mir, daß sie gerade Holunderblüten gepflückt habe und daraus Sirup herstellen wolle. Direkt neben meinem Café gibt es ein paar Hollerbüsche, was wäre da naheliegender, als auch ein paar Dolden zu pflücken und mein Glück bei der Sirupherstellung zu versuchen.
Gleich am nächsten Tag zog ich also los und wollte Holunderblüten pflücken. Am ersten Busch - kein Erfolg. Man sah richtig, bis wohin die Arme der Vorgänger gereicht hatten, keine Blüten mehr am Busch.
Beim nächsten ebenfalls. Bei einem anderen nur Knospen, die soll man nicht nehmen.

Endlich hatte ich so 25-30 Dolden zusammen gesammelt. Glücklich ging ich also zu meinem Café und musste feststellen, daß im Busch direkt vor der Türe jede Menge Dolden in erreichbarer Höhe waren. Na toll.

Das Rezept habe ich von meiner Nachbarin, Nadine, bekommen. Im Internet habe ich auf lecker.de auch noch ein Rezept gefunden, beide habe ich zusammen kombiniert und mein eigenes Rezept erfunden.


20-25 Holunderblüten oder wie man hier sagt Hollerdolden
2l Wasser
2kg Zucker
5 Tütchen Zitronensäure
1 Bio-Zitrone mit unbehandelter Schale


Die Hollerdolden vorsichtig ausschütteln, um Tierchen los zu werden. Dann die dickeren Stiele abschneiden. Wer mag kann die Blüten in Wasser schwenken, dabei geht aber Aroma verloren.



Zusammen mit den Zitronenscheiben und der Zitronensäure in eine große Schüssel geben. Zucker in Wasser in einem großen Topf auflösen, einmal unter Rühren aufkochen lassen. Das Zuckerwasser über die Holunderblüten geben. Abkühlen lassen.
Zugedeckt im Kühlschrank 3-4 ziehen lassen.


 Auf der Facebook-Seite von Omniblend habe ich dann den tollen Tip gelesen, daß man die Hollerblüten durch den Nussmilchbeutel, der bei meinem Standmixer mitgeliefert wurde, abseihen könne. Super Idee, denn der Nussmilchbeutel ist gaaaanz feinmaschig.


Gesagt, getan. Hat prima geklappt. Als die Blüten und Zitronenscheiben im Beutel waren habe ich die Zitronen vorsichtig etwas ausgepresst. So kam feinster Zitronensaft in meinen Sirup, der dem ganzen eine fruchtig frische Note gibt.

Da beide Rezepte unterschiedliche Anleitungen hatten, ob der Sirup im ersten oder letzten Schritt aufgekocht werden soll, habe ich zur Sicherheit, einfach im letzten Schritt vor dem Abfüllen das ganze nochmal aufgekocht. So konnte ich den Sirup heiß in die Flaschen füllen. Randvoll, und dann direkt den Deckel fest drauf.

Die Schildchen habe ich dann noch geschrieben, auf der Rückseite stehen Angaben wie Zutaten und MHD. Gekühlt ist der Sirup ca. 6 Monate haltbar, ich würde die geöffnete Flasche aber innerhalb von 4 Wochen aufbrauchen.



Jetzt stehen die Flaschen in meinem Lädchen in der Kühltheke und werden heute Abend in Hugos verwandelt über den Tresen gehen.

In diesem Sinne Prost!

LG

Martina