Montag, 17. August 2015

Sushi Kinder-Kochstube

Vorletzten Freitag lag ich so an der Isar, genoß das tolle Wetter, ging mich im Fluß abkühlen und unterhielt mich mit einer Freundin, die nach dem Isar-Ausflug noch zu der Schwiegermutter nach Schweinfurt fahren wollte. Stau sei keiner vorher gesagt, NRW hätte zwar Rückreiseverkehr, aber keine großen Staus. Gegen 19.30 wollte meine Freundin los düsen.
Meine Gedanken drehten sich plötzlich nur noch um eine spontane Reise nach Köln. Um eine Überraschung für meine Eltern. Soll ich? Das nächste Mal, wenn ich hoch fahren würde, wäre erst Ende Oktober zum U2 Konzert. Davor sind wir ja jetzt im Urlaub, dann ist Schulanfang, Wiesn,….und Ende Oktober dann die nächste Gelegenheit.
Was spricht dagegen jetzt sofort zu meinen Eltern zu fahren?
Ich rief meinen Bruder an und fragte, ob die Eltern überhaupt da seien. Ja, sagte er, denn sie hüten gerade seine Kinder.
Perfekt.
Ich rief Linella. „Wir fahren zur Oma. Jetzt. Zieh dich an, wir müssen los. Nach Köln.“
Die Freude war groß! Die Tasche super schnell gepackt, wir brauchten nicht viel. Ich packte die Zahnbürsten ein, die Kinder ihren Kram. Mein Wusi reiste nur mit seinen Schmusetüchern, den Kuscheltieren und einem Kopfhörer.
Linella hingegen packte diverse Klamotten für die 2 Nächte ein.
Keine 20 Minuten dauerte die Packerei und wir düsten los. Nach Köln. Ganz spontan!

Meinen Mann musste ich daheim lassen, denn am Samstag hatte er seinen Grillkurs bei der Weber Grillakademie. Den hatte er von mir zum Geburtstag bekommen. Dazu schreibe ich euch aber noch einen Post, denn er war sehr begeistert.

Wir haben also meine Eltern besucht, die sich sehr gefreut haben. Und mit meiner besten Freundin habe ich mich zum Frühstück getroffen. 

Bei meinen Eltern waren auch die Kinder meines Bruders, meine Mutter versprach den Kindern Sushi, das sie selber machen durften.
Sie kaufte beim Fischhändler ein Stück Lachs, kochte den Reis und legte Surimi, Lachs, Avocado und die Noriblätter bereit.
Hier habt ihr ein paar Bilder, die ich gemacht habe. Die Kinder liebe es, Sushi zu rollen, aber auch Sushi zu essen!









Viele Grüße,

Martina  

Mittwoch, 12. August 2015

Veggie-Grillen kann sooo lecker sein!

Unsere Tochter (gerade 12 geworden) isst kein Fleisch mehr. Gar keins, und sie ist echt super eisern und ich finde für ein Kind in ihrem Alter auch wirklich tapfer. Denn überall gibt es Fleisch, Wurst, Burger,…. Seit Anfang Mai ist sie nun schon Vegetarierin. 
Wir essen ja auch schon länger weniger Fleisch als früher, aber beim Grillen hab ich schon gerne hin und wieder ein Stückchen Fleisch oder ne Wurst auf dem Teller.

Na jedenfalls wollten wir vor ein paar Tagen spontan grillen. Also ich wollte, rief meinen Mann an und sagte ihm er solle den Grill anheizen, ich komme dann mit Fleisch und Zutaten heim.

Da ich für unsere Linella aber noch was veggiemäßiges für die Grill brauchte, bin ich erst in den Rewe gegangen. Nicht in unseren, wo ich sonst immer einkaufe, sondern in einen anderen, weil ich da gerade in der Nähe war.
Dort gab es eine Veggie-Abteilung. Kein kleines mickriges Regal, sondern eine echte Abteilung! Und ein ganzes Regal voll mit veganen Produkten, Bio-Zutaten wie Chia, Matcha, Kichererbsenmehl, Ei-Ersatz,….. Alles mögliche! Ich war begeistert!

In der ausgewachsenen vegetarischen Abteilung habe ich dann endlich den Rougette Grillkäse gefunden, den ich vor ewiger Zeit schon in der Werbung entdeckt hatte, ihn aber in keinem einzigen Supermarkt gefunden habe. Hier gab es ihn endlich!
Dazu diverse Veggie-Grillwürste, vegetarische Maultaschen für den Grill von Bürger, weitere Grillkäse-Sorten und Veggie-Steaks. Ich war im Himmel! Von allem hab ich eingekauft, dachte voller Freude, daß das Kind sicherlich glücklich werden würde mit der großen Auswahl an vegetarischen Grill-Alternativen.

Vor lauter Veggie-Veggie-Freude habe ich dann doch glatt das Fleisch vergessen! 
Ich kam heim, der Freund meines Sohnes wollte auch bei uns essen, und der isst viel. Sehr viel, und auch sehr gerne Fleisch. Tja, Pech gehabt. Es gibt eine Veggie-Grillerei.


Mein Mann war etwas enttäuscht, denn er hatte sich auf ein schönes Steak gefreut. Linella dagegen war total happy, sie entschied sich für die Klöße von Vegetaria und den Grillkäse.
Dazu machte ich einen mega-schnellen Quinoa-Salat. Rezept unten.
Der/die/das Quinoa (wie heißt das denn?) hatte ich vor ewigen Zeiten mal gekauft, weil das ja gerade in aller Munde ist, mich aber bisher an kein einziges Rezept ran gewagt. Jetzt aber.


Quinoa-Salat mit Avocado, Feta, Tomaten und Mais

150 g Quinoa
1 Dose Mais, abgetropft
1 kleine rote Zwiebel, in Würfel geschnitten
100 g Feta, in kleine Stücke geschnitten
1 Avocado, in mundgerechte Stücke geschnitten
1 handvoll Kirschtomaten, halbiert oder geviertelt
2-3 EL glatte Petersilie, fein gehackt
4 EL Olivenöl
2 EL milder Weißweinessig
Saft von 1 Limette
1 TL Honig
Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer

Den Quinoa in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser abspülen. In einen Topf geben und mit 350 ml Wasser zum Kochen bringen. Nach Packungsanleitung ca. 20 Minuten köcheln lassen, dabei nimmt er die Flüssigkeit komplett auf.
Vollständig auskühlen lassen, dabei hin und wieder vorsichtig umrühren.
Alle Zutaten in eine große Salatschüssel geben.
In einer Tasse das Dressing anrühren und über den Salat geben. Vorsichtig unterheben und sofort servieren.

Wenn man den Salat erst später servieren möchte (er hält sich prima 1-2 Tage im Kühlschrank), die Avocado erst kurz vor dem Servieren dazu geben, da sie schnell braun und matschig aussieht.





Ich muss sagen, schon ohne den Quinoa sah der Salat super lecker aus, den hätte man auch so schon servieren können. Aber mit dem Quinoa dann zusammen war er ein Traum! Leicht nussig finde ich dieses Inka-Korn, gibt dem ganzen etwas Biss.
Am nächsten Tag habe ich mich bei Freunden dann selber zum Grillen eingeladen, weil mein Mann verreist war und ich alleine nicht grille. Das ist doch eh Männersache. Zu dem selbst eingeladenen Grillabend habe ich dann jedenfalls die Reste vom Quinoasalat mitgebracht und er war auch da noch sehr lecker. Die Avocado sah ok aus, ich hatte eigentlich mit schlimmeren gerechnet.
Lecker kann ich nur sagen!


In der Metro, die bei uns seit kurzem auch eine ausgewachsene Veggie-Abteilung mit Veggie-Leberwurst (mein Kind liebt sie!) hat, gab´s dann den Grillkäse von Rougette und da er sich länger hält, habe ich gleich von allen Sorten ein paar mitgenommen.



Grillt ihr auch gerne vegetarisch? Ich bin ja immer noch auf der Suche nach einer Bratwurst, die man essen kann. Also keine Pappe-Wurst, sondern ne echt gute V-Bratwurst… Bin für jeden Tip dankbar!

LG

Martina