Sonntag, 2. August 2015

Update: unser Wohnwagen wird verschönert

Seit wir unseren Wohnwagen haben ist mein Mann ja immer wieder mit Verschönerung und Verbesserung beschäftigt.


Im Urlaub in Italien hat er ein komplettes Vorzelt in der Sammelmüllstelle gefunden, das noch total prima in Ordnung war. Nicht kaputt, keine Risse, nix. Wer weiß, warum die Vorbesitzer es weg geworfen hatten, wahrscheinlich, weil sie sich ein neues gekauft hatten.
Er hat es also mitgenommen, um es „auszuschlachten“.

Für die Ausstellfenster wollte er einen Sonnen- und Regenschutz haben, also hat er die Zeltplane genommen und passend für 2 Fenster ein Stück heraus geschnitten.
Für die Türe wollte er ein Vordach haben, das wir benutzen können, wenn wir nur eine Zwischenübernachtung machen und nicht das komplette Vorzelt aufbauen wollen.
An die Planen hat er wieder mit der Nähmaschine (er kann das wirklich besser als ich!) eine Kederschiene genäht. Die Ränder umsäumt und zur Stabilität der Planen dünne Aluschienen eingenäht. An den Ecken hat er Ösen angebracht. Und dann oben am Wohnwagen so Halterungen befestigt.
Er hatte voll den Plan, ich hab nix verstanden, und hab ihn werkeln lassen.
So sieht das Ergebnis aus:






Man kann die Fenster ganz einfach öffnen, es regnet nicht mehr rein. Sonne wird auch abgehalten. Und das gute an der Seilhalterung ist, daß sie nachgibt, wenn man das Fenster wieder schließen möchte und dafür nach oben drücken muss um es zu entriegeln.

Weil er schon so schön beschäftigt war mit dem Pimpen des Wohnwagens, äußerte ich den Wunsch nach einem abschließbaren Schrank. Wir haben festgestellt, daß Camper ehrliche Menschen sind und alle ihre Fenster auf dem Campingplatz offen lassen. Dennoch würde ich gerne den ein oder anderen Gegenstand weg sperren, wenn ich den Wohnwagen verlasse. Daher ist ein abschließbarer Schrank dringend nötig.
Gewünscht - getan. Jetzt hat ein Schrank ein kleines Schloss bekommen und wir können die Fenster, die ja nun auch sonnen- und regengeschützt sind, offen lassen.


Wir werden diese Konstruktionen im nächsten Urlaub in Frankreich testen. Ich habe vor ein paar Tagen nach langer Recherche den Campingplatz Lous Seurrots an der französischen Atlantikküste gebucht. Dort wollen wir versuchen, surfen zu lernen :-)
Eine Surfschule ist direkt auf dem Campingplatz, die auch kleine Schnupperkurse im Wellenreiten anbietet. 
Jetzt brauche ich nur noch einen Campingplatz für die Hin- und Rückreise, irgendwo mitten in Frankreich. Den Weg von knapp 1500 km wollen wir nämlich nicht an einem Tag runter düsen.
Auf dem Hinweg sind wir wieder ein paar Tage am Genfer See, in Port Ripaille. Da waren wir die letzten Jahre auch schon immer bei Freunden zu Besuch. Der absolut chilligste Urlaub, den wir je hatten!

Ich freue mich auf die Ferien, die ja endlich zum Greifen nah sind! Zum Glück ist das Wetter jetzt auch endlich mal sommerlich….

Viele Grüße,

Martina

Donnerstag, 30. Juli 2015

Erdnussbutter-Schoko-Cookies....

Gestern habe ich endlich mal wieder etwas Zeit gefunden, im Internet zu stöbern und den ein oder anderen Blog zu lesen. Luxus während der stressigen letzten Schulwoche!

Bei Ina habe ich Cookie-Rezept entdeckt, das mich sofort angelacht hat da fast alle meine Lieblingszutaten drin sind und ich Cookies (weich am besten) liebe!
In meinem Café gibt es ja immer Cookies, die ich aus einem Grundteig immer wieder variiere. Dennoch wollte ich auch mal einen anderen Teig ausprobieren und schauen, ob ich vielleicht einen etwas anderen Grundteig für mich finde. 
Gesagt - getan.


Ina´s Rezept habe ich etwas für mich umgeschrieben und die Peanutbutter direkt zum Grundteig mit verarbeitet, daher lautet mein Rezept so:

Grundteig:
200g weiche Butter
50g Erdnussbutter (crunchy oder creamy)
200g Zucker
1 Ei
280g Mehl
2 TL Backpulver
eine Prise Salz

Alle Zutaten in einer Schüssel zu einem Teig verarbeiten.
Den Teig in 2 Teile aufteilen. Für den Schokoteig werden 50g Kakaopulver und 60g brauner Zucker untergemischt. Für den hellen Teig kommen 50g Schokotropfen und 25g gehackte Erdnüsse dazu.

Beide Teige kommen für 1-2 Stunden zum Ruhen in den Kühlschrank.

Damit die Cookies halb-halb aussehen habe ich nun von jeder Sorte mit einem TL etwas Teig genommen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gesetzt. Die beiden Teige vorsichtig etwas zusammengedrückt, daß sie sich leicht miteinander verbinden. Von oben etwas platt drücken und die nächste Portion mit gutem Abstand auf das Backblech geben, da die Cookies beim Backen auseinandergehen. 
Im Backofen auf 175° Umluft ca. 11-12 Minuten backen. 
Wichtig: Auf dem Backblech abkühlen lassen, da sie sehr leicht brechen. 






Die Cookies hatte ich noch nicht im Backofen, als die Töchter meiner Freundin ins Café kamen. Sie wollten sich mit ihrer Mutter bei mir treffen und was Süßes essen.
„Was hast du denn da?“ fragten sie.
„Marmorkuchen oder Erdnussbutter-Schoko-Cookies, die sind aber erst im 10 Minuten fertig, ich muss sie noch in den…..“ „Cookies!“


Ok, also habe ich mich beeilt und die erste Runde Cookies gebacken, damit die Mädels einen essen können.
Noch warm und weich habe ich sie serviert. Und natürlich selber einen probiert. Mmmmmmh! Sowas liebe ich ja!

LG

Martina