Mittwoch, 4. März 2015

Kindergeburtstag....Billard-Party!

Vor ein paar Tagen hatte mein Wusi ja seinen 10. Geburtstag. Er ist schon soooo groß, die Zeit vergeht einfach zu schnell!

Seinen Geburtstagstisch haben mein Mann und ich gemeinsam dekoriert. Ich habe ihm diesmal ein paar gasgefüllte Luftballons als Deko geholt. Darüber hat er sich sehr gefreut.


Wie ihr seht, hat er nur 2 Geschenke bekommen. Das große ist ein Lego Technik Volvo Radlader, den er sich soooooo sehr gewünscht hat. Schweineteuer, deswegen haben wir zusammengelegt und die Großeltern haben mitgeschenkt. Er hat sich riesig darüber gefreut, 2 ganze Tage war er mit Bauen beschäftigt und fährt nun mit dem Radlader durchs Wohnzimmer. Er ist ferngesteuert und kann die Schaufel bewegen und Dinge hoch heben.


Das zweite Geschenk war eine LED Klebeleiste, die er mit meinem Mann an seinem Hochbett befestigt hat und nun mit der beiliegenden Fernbedienung Disko im Zimmer machen kann. Man kann die Farben verändern und es gibt eine Blink-Funktion und so. Hat er sich auch sehr gewünscht.

Und weil mein Wusi Macarons so sehr liebt und ich keine Zeit hatte, welche zu backen und dann alle wieder fast alleine zu essen, habe ich ihm 3 Macarons in einer ganz süßen Patisserie gekauft. Sehr lecker! Junge, Junge, hat er sich darüber gefreut!
Ein durchaus glückliches Geburtstagskind! Juhu!


Die Party war nachmittags, denn er hatte an einem Samstag Geburtstag. Wir haben uns mit seinen Freunden auf der Bowlingbahn verabredet, er wollte allerdings nicht bowlen sondern eine Billard-Party feiern. Er spielt im Hort gerne Billard und wollte dies gerne mit seinen Jungs tun.
Also haben wir 2 Billard-Tische reserviert und die Party mit einem coolen Kuchen begonnen. 
 

Ihr seht richtig, ich habe ihm einen Billard-Tisch gebacken!
Der Grundteig ist ein Brownie-Teig. Rezept weiter unten. Den liebe ich total, mache auch sehr gerne Cakepops aus dem Teig mit so einem Cakepops-Back-Gerät.

Auf den abgekühlten Brownie habe ich eine grün eingefärbte Ganache gestrichen. Ich habe sie extra weich gehalten, damit sie sich schön gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen lässt.
Die Ganache habe ich ca. 2 Stunden abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit habe ich Cakepops mit bunten Candymelts eingefärbt und sie wie Billardkugeln mit Zahlen versehen. (Die Cakepops waren irgendwann mal übrig und ich hab sie einfach eingefroren und jetzt wieder aufgetaut – natürlich ohne Schoki drum...)
Die Billardkugeln habe ich leider falsch angeordnet auf den Kuchen gesetzt.
Sah cool aus, oder?

Die Jungs waren begeistert, denn obwohl der Billardkuchen so giftig grün aussah, war er mega-lecker!

Nach dem Billardspielen sind wir zu uns gefahren und haben Pizza gegessen. Mein Mann ist ja Tim-Mälzer-Pizzateig-Profi, die Kinder haben Wünsche für den Belag geäußert und lecker war´s. (http://diekinderkueche.blogspot.de/search/label/Pizza)

Kaum ist dieser Geburtstag vorbei und überstanden, überlege ich schon, wie der 12. Geburtstag von meiner Großen aussehen könnte....im Juli..... Aber bevor ich den jetzt plane, schreib ich Euch mal zusammen, wie der letzte Geburtstag war. Er war nämlich ziemlich pink! Wir haben eine Übernachtungsparty gefeiert, mit riesigem Zelt im Garten, Grillen und Stockbrot und und und..... Mehr dazu aber demnächst!

Rezept Brownie-Teig (ergibt ca. 70 Cakepops oder 1 Blech Brownies)
300 g dunkle Schokolade, (mind. 70 % Kakao)
300 Butter
6 Eier
225 g Zucker
1 Prise Salz
120 g Mehl

Die Schokolade hacken und in einem Wasserbad schmelzen lassen, die Butter hinzufügen und alles gut verrühren.
Die Eier, den Zucker, das Mehl und das Salz in eine Schüssel geben. Nun die flüssige Schoko-Butter-Mischung zugeben und alles mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten.

Den Teig auf ein gefettetes und gemehltes Blech geben, glatt streichen und im vorgeheizten Ofen (Umluft 180°) ca. 30 Minuten backen.
Wenn Ihr Cakepops macht, brauchen sie in diesem Back-Gerät ca. 4 Minuten....

Ich habe die Brownies auf dem Blech auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und auch auf dem Blech (vorsichtig!) geschnitten und serviert.

Rezept Ganache
200g Sahne
250g weiße Schokolade
grüne Lebensmittelfarbe

Die Sahne in einem breiten Topf vorsichtig aufkochen. Die Schokolade mit einem großen Messer in kleine Stücke hacken und in die Sahne geben.
Die Mischung nun mit einem Schneebesen (ich nehme einen flachen, um in die Topfecken zu kommen) gut durchrühren, bis sich die Schoki komplett aufgelöst hat.

Achtung: diese Form von Ganache eignet sich nur um einen Kuchen zu überziehen, da sie sehr flüssig ist.
Wenn die Ganache zum Füllen einer Torte genutzt wird benötigt man für 200g Sahne ca. 300g Vollmilchschokolade oder 350-400g weiße Schokolade oder 200g Zartbitterschokolade.

Zum Einstreichen einer Torte als Fondant-Unterlage nimmt man bei 200g Sahne 400g Vollmilchschokolade oder 500g weiße Schokolade oder 350-400g Zartbitterschokolade.
In diesem Falle muss die Ganache auch komplett abkühlen. Am besten, man macht sie am Tag vorher und rührt sie vor Gebrauch nochmal gut durch. Evtl. gibt man sie für ein paar Sekunden auch in die Mikrowelle, dann wird sie streichfähig.



Alles Liebe bis dahin,

Martina

Das Jenke-Experiment und unser Fleisch-Konsum.....

Montag Abend habe ich mir das Jenke Experiment auf RTL angesehen. Nachdem wir die leckere Tofu-Bolognese gegessen hatten. Zum Glück, eine normale Bolognese wäre mir spontan wieder hoch gekommen!

Den Anfang der Sendung habe ich leider verpasst, weil wir noch Besuch hatten, aber das, was ich gesehen habe, reicht vollkommen aus um nochmal über unseren Fleischkonsum nachzudenken und etwas zu ändern. Mittlerweile habe ich mir allerdings die komplette Sendung im Internet angesehen.

Es ging um Massentierhaltung, den Transport von 1800 Ferkeln, die auf 4 Ebenen eingepfercht über 6 Stunden lang in einem LKW zu einem Mastbetrieb gekarrt wurden. Stress pur. Ob da überhaupt alle lebendig ankommen? Es hieß zwar, daß die Tiere trinken könnten, aber ich habe kein Wasser da gesehen.....

Es wurde erschreckenderweise auch aufgezeigt, daß Hühner, die als Mastbetrieb-Küken zusammen mit Bio-Hühnern lebten sich die Hälfte mehr angefressen haben als die Bio-Hühner. Die Mast-Küken sind also genetisch so hergezüchtet, daß sie schnellstmöglich fett, groß und schwer werden, auch wenn sie unter denselben Bedingungen gehalten werden wie ein Bio-Huhn. Genetisch so vorprogrammiert, daß sie trotz der besseren Haltungsbedingungen gar kein glückliches Huhn sein können, weil sie zu schwer sind um ordentlich durch die Gegend zu laufen. Die liegen nur rum weil ihre Beinchen ihr eigenes Gewicht nicht tragen können, haben kahle Stellen im Federkleid, weil die Federn nicht schnell genug mitwachsen. Sie haben auch im Bio-Betrieb keine schöne Zeit. Was man mit Gentechnik alles beeinflussen kann!

Ich glaube, das einzige, was ich im Moment tun kann ist unseren Fleisch-Konsum in der Familie kritisch zu betrachten.
Ich hatte ja schon mal geschrieben, daß wir unseren Fleisch-Konsum seit meiner Vegan-Challenge im letzten Jahr sehr eingeschränkt haben. Hier und da ist Fleisch, Wurst und Salami aber leider immer noch leckerer als die Vernunft. Ich kann (und will) einfach nicht komplett auf Fleisch verzichten. Nie wieder ein Steak, nie wieder Fleisch grillen, nie wieder eine Bolognese? Nie wieder einen Hähnchenschenkel essen? Weihnachten ohne Ente, Gans und Co? Oder mal einen echt guten Burger?

Nach diesem Bericht werden wir unseren Fleisch-Konsum weiter runter fahren und tatsächlich nur noch 1-2x pro Woche Fleisch essen.
Für meinen Sohn, der als Pausenbrot immer ein Wurstbrot mitnimmt und leider auch keinen Käse etc. auf dem Brot akzeptiert habe ich schon oft die fleischfreie Wurst vom Aldi gekauft. Seit neuestem gibt es ja auch fleischfreie Produkte von der Rügenwalder Mühle. Die werde ich auch mal ausprobieren.

Ich selber esse eigentlich nur am Wochenende Wurst, ganz selten gibt es klassisches Abendbrot bei uns, und unter der Woche frühstücke ich nicht. Ob wir das durchziehen und nur noch die fleischfreie Wurst kaufen? Ich werde berichten.....

Ich werde mir jetzt wieder öfters die Slowly Veggie oder die Eat smarter etc. beim Zeitungshändler holen und nochmal Attila´s Bücher durchforsten nach Rezepten, die ich in die vegetarische Variante abwandeln kann. Denn vegan muss es für uns nicht sein. Hier und da sind Speisen ja eh schon vegan ohne das man extra drauf hinweist. Ein Gemüsecurry zum Beispiel besteht ja aus Gemüse, Kokosmilch, Gewürzen und Reis.

Aber ganz ehrlich: eine vegetarische Bratwurst kommt mir nicht mehr auf den Teller! Ich habe so viele verschiedene Tofu-Würstchen ausprobiert, die gehen alle nicht!

Das Fleisch, das meine Familie konsumiert wird nicht im Supermarkt gekauft, sondern beim guten Metzger. Ich starte auch eine neue Rubrik VEGETARISCH hier im Blog, unter der ihr leicht meine vegetarischen Rezepte finden könnt.

In meinem Café gibt es übrigens meistens nur Fleisch in der Quiche (Speck) und auf dem Flammkuchen. Die Suppen koche ich immer vegetarisch und auf Wunsch können die Gäste dann z.B. Wiener in die Kartoffelsuppe rein haben. Ok, bei einem Linseneintopf geht das jetzt nicht wirklich, denn der braucht den Speck und die Mettwürstchen finde ich :-)
Thai-Curry, das ich häufig anbiete ist immer vegetarisch und da mit Kokosmilch auch noch vegan.
Die Salate, die ich anbiete sind immer vegetarisch.
Warum ich das mache? Ganz ehrlich: auch aus Kostengründen.... Denn wenn ich Fleisch anbieten würde, müsste das Essen den Gast dann bestimmt doppelt so viel kosten. Aber das zahlt ja keiner, also lasse ich das Fleisch weg. Die Gäste sind nicht unglücklich darüber sondern finden meine Gerichte auch fleischlos immer toll.

In diesem Sinne.... viele Grüße,
Martina